Zusammenfassung

Szenario: Vertriebsmitarbeiter  in der Pharmabranche müssen für Kunden und Kollegen immer erreichbar sein.  Entsprechend modern ist die technische Ausstattung – wie bsp. mit Smartphones und/oder Tablets. Diesen infrastrukturellen Vorteil kann man sich speziell für digital gestützte Weiterbildungskonzepte (Mobile Learning) zu Nutze machen.

In dem skizzierten Fall – fehlte es zunächst an einer Idee und später an einer Lösung wie die sehr häufigen Produktaktualisierungen und damit verbundene Regelwerk in Sachen Produktkommunikation effizient an alle Vertriebsmitarbeiter gelangen ohne das die immer wieder in der Zentrale zum „Aktualisierungs-Boxenstopp“ (aktuelle Produktinformationen) kommen müssen.

Herausforderung sind die begrenzten Ressourcen des Unternehmens bei der Contenterstellung und die Notwendigkeit die Inhalte auf den Geräten auch ohne Internetverbindung für die Vertriebsmitarbeiter zur Verfügung stehen.

So oder so ähnlich sieht die Umsetzung/Lösung aus (skizziert):

  • key2know erfasst die Anforderungen bzw. Rahmenbedingungen in den 3 Bereichen Technik, Organisation und individuelle Voraussetzungen der Mitarbeiter.
  • key2know führt eine Analyse der Stakeholder durch und empfiehlt sehr früh die IT-Verantwortlichen, den Betriebsrat (sofern vorhanden) sowie die Geschäftsleitung zu beteiligen. (Ideal: Alle einen Tisch bringen)
  • key2know stellt mehrere Lösungen vor und spricht eine Empfehlung aus. In diesem Fall die ©Mobile Suite der Firma equeo einzusetzen. Die Lösung passt aus folgendem Grund:
    • Anpassung an das CI (nur durch equeo)
    • Webgestützte Entwicklung der Inhalte und Benutzerrollen
    • Einfache Bedienung (Easy to use)
    • Ausspielung der Inhalte in eine native (iOS und Android) Applikation (auch Tablets)
    • Tracking des Nutzerverhaltens möglich
    • Ad-Hoc Aktualisierung auf Knopfdruck und Push-Notification bei neuen Inhalten
    • WICHTIG! Inhalte stehen offline auf dem Gerät zur Verfügung!
  • key2know erarbeitet mit den Verantwortlichen einen Roll-Out inkl. Projektmarketing bzw. ein Konzept zur Förderung der Akzeptanz und Integration der Zielgruppe.
    • 1 x im Monat ein Video zum Stand des Projekts (Hands On Mentality)
      pill-capsule-super-hero-cartoon-character_150762182

      Beispiel für einen virtuellen Lernbegleiter ©Shutterstock

    • 1x im Monat zum Vertriebstreffen, vor dem Meetingraum ein „Informationsstand“ mit Banner.
    • Entwicklung eines Maskottchens / Identifikationsfigur zur Förderung der Akzeptanz.
  • key2know entwickelt ein Konzept bzw. didaktisches Design für die Aufbereitung der Lern-Informationsmodule –> Nuggets. (bsp. generische Lerneinheit: Inhaltsverzeichnis, Was werde ich lernen? Vermittlung Content (Video, Text, Bild), Reflexionsfragen und Zusammenfassung (Was ich wissen sollte)
  • key2know erstellt einen Projektplan und setzt die Dauer der Entwicklung in etwa so an:
    • Einführung der Technologie und Individualisierung (User Interface) an das CI des Unternehmens —> ca. 4 Wochen (equeo)
    • Parallel Probezugang und Testen im Umgang mit der ©Mobile Suite von equeo (Webbasiertes Autorenwerkzeug) —> in 3 Wochen ca. 12 Stunden pro Mitarbeiter. (4 Stunden pro Woche)
    • Pilotphase ca. 2 Monate mit ausgewählten Mitarbeitern (Zeitraum aufgrund der begrenzten Ressourcen)

 

Mobile Learning

Was vor einigen Jahren als M-Learning in der „e-Learning Branche“ als großer Lerntrend angekündigt wurde hat sich zwischenzeitlich in einer der vielen Lern-und Vermittlungsmöglichkeiten eingereiht die e-Learning Szenerien oder auch digitale Lernszenerien bieten.  M-Learning bezeichnet Lerninhalte, Wissensmodule, Informationseinheiten – die man auf dem Smartphone oder dem Tablet flexibel Orts- und zeitunabhängig zu sich nehmen kann.

Smartphones sind Allgegenwärtig – Sie sind Teil unseres Alltags und sind weiter verbreitet als Fachliteratur.

Wie gemacht für den Vertrieb

Es ist daher nicht schwer zu raten welche Berufsgruppe insbesondere von solchen Lösungen profitiert. Es sind die Außenmitarbeiter und Vertriebler, die Berufsgruppen die teilweise viele Kilometer im Jahr unterwegs sind – die gelegentlich in die Zentrale fahren um sich mit den Kollegen abzustimmen und neueste Informationen zu Produkten und Dienstleistungen des Unternehmens zu erhalten!
Genau hier wird es dann spannend!
Notebooks sind nun schon lange Standard im Vertrieb, was macht denn die Inhalte auf einem Smartphone oder Tablet so interessant bzw. evtl. sogar notwendig?

Wo Smartphones Barrieren von Formellen und informellen Lernen aufheben! 

In der Regel kümmern sich in größeren Unternehmen die Personalentwicklung darum, wie die Aus- und Weiterbildung der Kollegen – auch im Vertrieb – organisiert wird. Der Kunde der modernen Personalentwicklung ist der Mitarbeiter. Deshalb gilt es auch das Nutzerverhalten und Nutzergewohnheiten zu nutzen und auf die Möglichkeiten einzugehen. Unabhängig von der Personalentwicklung gilt ganz pragmatisch auch und gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen das Smartphones/Tablets hervorragend geeignet um den Mitarbeitern relativ einfach Grundlagenmodule und bsp. aktuelle Firmeninformationen zukommen zu lassen.

Die hohe Akzeptanz und quasi Omnipräsenz der Geräte ist also ein erfolgskritischer Faktor wenn es um flexible Lern- und Wissensvermittlung geht. Diesen Vorteil sollte man nutzen – insbesondere bei der Initialen Einführung von neuen e-Learning Konzepten oder digital gestützten Lernumgebungen! Ausserdem sind Smartphones aufgrund Ihrer Größe und technischen Möglichkeiten hervorragend in vernetzte IMG_3411 4Lernumgebungen einzubinden.

Smartphones stellen also eine allgegenwärtige Lerntechnologie dar die man wunderbar nutzen kann. Hinzu kommt das Smartphones Barrieren überwinden helfen wenn zwischen formellen Angeboten (Trainings, e-Learning-Angebote die sich an den Unternehmenszielen orientieren) und Lernszenerien die eher informelles und selbstgesteuertes Lernen zuzuordnen sind. (Social Learning, Erfahrungs- Lernen etc.)
Zur Erklärung: Smartphones unterstützen das informelle Lernen und können formelle Lernszenerien ergänzen und unterstützen.
Der Mitarbeiter als Kunde der Personalentwicklung! Nimmt man das Ernst so gibt es mittlerweile so viele hochwertigen Lerncontent im Internet wie bsp.  Apps im iTunes oder Google Store, eBooks, Podcasts etc. die „gesteuert durch die PE“ oder im Selbstlernprozess eingesetzt werden können.

Warum sollte also eine Personalentwicklung nicht die ©Lecturio-App empfehlen und dort einen Stimmtrainingkurs oder Grundlagenkurs zum Thema „Balanced Scorecard“(Siehe Abbildung) freischalten oder einen Podcast zum Thema „Agiles Projektmanagement„empfehlen?

Wenn individueller Lerninhalt/Content entwickelt werden soll/muss!

Kommen wir also zurück zu unserem Vertriebsbeispiel. Folgendes Szenario:

  • 1 Mittelständisches Unternehmen in der Pharma-/Gesundheitsbranche
  • 2 Mitarbeiter die für Personalfragen und somit für die Aus-und Weiterbildung zuständig sind
  • 12 Vertriebsmitarbeiter – davon 2 „stationär“ und 1 Vertriebsleiter.
  • und 10 weitere Mitarbeiter in anderen Bereichen.

Anforderung:
Die Produktinformationen ändern sich relativ häufig, neue Produkte werden lanciert. Das Produkt erfordert eine sensible Kommunikation mit dem Kunden und bringt ein umfassendes Regelwerk in Sachen „Produktkommunikation“ mit sich. Die Vertriebsmitarbeiter sind ca. 180 Tage im Jahr unterwegs.
Der Vertriebsleiter ist unzufrieden – seine Mitarbeiter fordern seine langem eine Möglichkeit nicht wegen jeder Aktualisierung  in die Zentrale fahren zu müssen. Außerdem fehlt es nach wie vor an einer Kommunikationslösung für dezentrale Meetings. Der Geschäftsführer zeigt sich not „amused“ – …“immer noch keine Lösung meine Herren?!“ Der Vertrieb ist schließlich einer der wichtigsten Betriebsbereiche des Unternehmens.

Das Vorhaben:

Idee ist es die Produktinformationen die sich ca. 3 x monatlich ändern so flexibel wie möglich zur Verfügung zu stellen ohne das die Mitarbeiter immer online sein müssen – sondern dann eine Aktualisierung erhalten wenn neue Informationen verfügbar sind. Die Inhalte sollen in kleine Informationsmodule mit Reflexionsfragen vermittelt werden. Ideal wäre wenn Fragen der Mitarbeiter notiert werden könnten.. Der Einsatz von Tablets oder Smartphones ist vorstellbar. Außerdem wäre wünschenswert wenn man ein System hätte wo man Meetings verteilt stattfinden lassen kann.

key2know – die Vorbereitung:

  • Im ersten Schritt werden die Anforderungen noch einmal durch key2know auf die Rahmenbedingungen in Bezug auf  Technik, Organisation und Mitarbeiter des Unternehmens geprüft – daraus ergibt sich:
    • Alle Mitarbeiter setzen bereits Smartphones und Tablets ein. (Es wurden bereits Telefonkosten vom Unternehmen getragen)
    • Verteilung der Betriebssystem: 35% Android und 75% iOS-Geräte.
    • Aufgrund der hohen Notwendigkeit eine Lösung für das „Problem“ zu finden vermutet der Vertriebsleiter und die Unternehmensführung keine Akzeptanzprobleme bei der Zielgruppe.
    • Um sicher zu gehen wird auf einem WordPress-Blog eine Umfrage im Intranet/Internet (passwortgeschützt) den Mitarbeitern zur Verfügung stellen, mit dem Ziel das neue „Modell“ vorzustellen, Hürden zu erkennen und die Mitarbeiter zu involvieren.
      • Auf dem Blog wird 1 x im Monat ein Video zum Stand des Projektes
    • Grobe Definition der Lerninhalte bzw. des Contents
    • Gleichzeitig wird, es sobald die Lösung bekannt ist – intern mit einem Projektmarketing begonnen – das das Projekt und die wichtigsten Daten „bewirbt“ (edutainment).
      • Bsp. inkl. 1 Interview mit dem Geschäftsführer der die Maßnahme ankündigt und seine Unterstützung andeutet. (Es werden keine Termine genannt)
    • Häufig wird die Medienkompetenz bei den Mitarbeitern überschätzt – „schließlich hat ja jeder ein Smartphone“ so die Argumentation. Doch um sicher zu gehen und den Einstieg so einfach wie möglich zu machen, empfiehlt sich ein „KickOff“ sowie eine Einführungsschulung.
    • Das „Kick-Off“ wird zeitlich deutlich VOR den eigentlich „Roll-Out der Maßnahme“ terminiert um den Vertriebsmitarbeiter  „mitzunehmen“ – am Projekt zu beteiligen und offene Fragen gemeinsam zu „klären“.

key2know – die Umsetzung (Einblick):

  • Die Ressourcen (Organisation)
    • Für die Aufbereitung des Contents (Produktbeschreibungsmerkmale, Reflexionsfragen und Tests…) werden ca. 1,5  Mitarbeiter zuständig sein – mit mtl. ca. 20 angesetzten Arbeitsstunden zu beginnen, später weniger.
    • Die Mitarbeiter erhalten eine Schulung im Umgang mit dem webbasierten Autorenwerkzeug ©MobileSuite von equeo durch key2know!
  • Die Entwicklung der Inhalte (Konzept/Didaktik):
    • Lernzieldefinition: In diesem Fall reduziert sich die Definition auf das Sicherstellen das alle Vertriebsmitarbeiter die Inhalte gelesen und „verstanden“ haben (Verstanden = Beantwortung der Reflexionsfragen).
    • Bestehenden Content soll genutzt werden und soll aber medienspezifisch aufbereitet werden.
    • Es wird eine Testphase geben in der das Autorenwerkzeug ausprobiert werden kann.
    • Es wurde vereinbart das jedes Modul eine Lernzeit von max. 5 Min. haben soll.
      1. Es können alle Medien zum Einsatz kommen, wenn notwendig:
        1. Video, Text, Bild…
    • Es soll in diesem Fall eine generische Lösung für die Aufbereitung des Contents gefunden werden.
  • Die Technik/das AutorenwerkzeugIMG_3413
    • key2know empfiehlt in diesem Fall das webbasierte Autorenwerkzeug ©Mobile Suite von equeo

      • Der Vorteil – die Inhalte können webbasiert eingepflegt werden.
      • Es gibt ein Rechtssystem mit unersch. Benutzerrollen.
      • Ad-Hoc Aktualisierung der Inhalte
      • Offline- Nutzung der Inhalte auf dem Smartphone.

 

Sie wollen mehr erfahren? Sie sind selbst an der Umsetzung von modernen Lernarrangements interessiert? Sie benötigen sowohl eine initiale Beratung sowie das entsprechende Projektmanagement während der Umsetzung? Dann freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme:

 

 

 

 

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